Neue Herausforderungen – neue Fortbildung! Mit Schulen gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit und Gesellschaft angehen!

Universelle Werte? – Kirchen, Gesellschaft, Bildungsträger und Schulen zwischen Anspruch und Wirklichkeit!

In Zeiten der Globalisierung wird die Welt zugleich größer und kleiner. Vernetzung, Mobilität und Flexibilität  machen Orte, Kulturen und Regionen überall und so leicht erreichbar wie nie zuvor. Gleichzeitig machen Menschen die Erfahrung, dass sie Fremdheit und Anderssein ihrer Mitmenschen überfordern. Rechte Parteien, Gruppen und Bewegungen, die sich aufschwingen, vermeintlich heimatliche Werte zu bewahren, erfahren großen Zulauf ebenso wie Terrorgruppen religiöser Fundamentalisten. Wie kann eine Gesellschaft mit den Herausforderungen ihrer Zeit umgehen und welche Werte hat sie den fundamentalistischen und menschenfeindlichen Ideologien von Islamischer Staat, HoGeSa und anderen Gruppierungen entgegenzusetzen? Welchen Beitrag können und müssen Schulen, Universitäten und andere Bildungsträger dazu leisten? Und wie können Lehrer_innen an Gymnasien und Berufsschulen ein Wertesystem an ihrer Schule etablieren, dass die Freiheit und Vielfältigkeit ihrer Schüler_innen berücksichtigt, in dessen prozesshafte Entwicklung die Schüler_innen und auch Eltern und Erziehungsberechtigte einbezogen sind und das genügend Stärke und Standfestigkeit aufweist, den Herausforderungen unserer Zeit gewachsen zu sein? Eine Auftaktveranstaltung konzipiert als Fortbildung für Lehrer_innen an Gymnasien und Berufsschulen soll dabei helfen, entsprechende Prozesse und Entwicklungen an der Schule anzustoßen. Vechtas Sonderzug steht anschließend als Ansprech- und Diskurspartner sowie Veranstalter für weiterführende Angebote auf Wunsch zur Verfügung.

“Werde, der du bist!” Aber so wie ich das will! Ein Beitrag zum Film “Die Auserwählten”

Wir wollen nicht nur Bildungsarbeit leisten, sondern im Rahmen unserer Möglichkeiten, Diskurse rund um das Thema Bildung durch eigene Beiträge und Perspektiven bereichern. Am 1. Oktober 2014 lief um 20.15 Uhr im Ersten der Film “Die Auserwählten”, welcher sich mit dem systematischen und jahrzehntelang nicht öffentlichen Missbrauch vieler Schüler der Odenwaldschule durch die dort angestellten Lehrkräfte und Pädagogen auseinandersetzte. Die explizite und schonungslose Aufklärung der dortigen Ereignisse fordern den vollen Mut der Opfer und die breite Unterstützung unserer Gesellschaft für eben diese. Unser Geschäftsführer Benedikt Feldhaus versucht im untenstehenden Beitrag Konsequenzen für die eigene Bildungsarbeit und pädagogische Konzeption aus den Geschichten und Schicksalen der Opfer zu ziehen. Wir bitten darum, durch Einstieg in den Diskurs mit uns gemeinsam Solidarität mit den Opfern sowie den Willen, so etwas nie wieder geschehen zu lassen, deutlich zu bekunden.

Hier noch einmal der Link zur ARD Mediathek mit dem kompletten Film “Die Auserwählten”. Aus Jugendschutzgründen ist der Film täglich erst ab 20 Uhr abrufbar.

http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/videos/die-auserwaehlten-video-tgl-ab-20-uhr-100.html

Hier kommen Opfer der Odenwaldschule zu Wort. Sie äußern sich zum Film “Die Auserwählten” in der FAZ. Wir verzichten an dieser Stelle auf eine eigene Filmkritik, da die Stimmen dieser Menschen weitaus besser darüber sprechen können.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/reaktionen-von-betroffenen-die-odenwaldschule-ist-unser-aller-geschichte-13182504.html

Hier nun der Link zum vollständigen Beitrag von Benedikt Feldhaus

Debattenbeitrag